Das Wuosthorn thront mit seinen 2815 Metern über Graubünden und hat einen Namen, der klingt, als hätte ihn ein Schweizer Bauer nach drei Gläsern Wein erfunden. Dabei ist er ein ganz ordentlicher Gipfel, der sich nicht hinter den großen Namen verstecken muss.
Der Berg macht genau das, was Berge halt so machen: Er steht rum und sieht dabei ziemlich gut aus. Keine großen Geschichten, keine dramatischen Legenden — einfach ein solider 2800er, der seinen Job macht.
Manchmal ist das ja auch ganz erfrischend in einer Welt voller selbsternannter Superlative.