Der Zadni Groń macht es dir leicht — 728 Meter sind kein Himalaya, aber hoch genug für ordentliche Aussichten. In den Schlesischen Beskiden gehört er zu den entspannteren Vertretern seiner Zunft.
Trotz seiner moderaten Höhe hat der Berg eine treue Fangemeinde. Kein Wunder: Von oben siehst du die benachbarten Gebirge und das Tiefland wie auf einer Landkarte ausgebreitet. Der Barania-Kamm zeigt sich hier von seiner fotogenen Seite.
Die Gegend um Wisła kennt ihre Berge, und der Zadni Groń ist einer der Publikumslieblinge. Nicht weil er besonders spektakulär wäre, sondern weil er das Gegenteil von kompliziert ist. Rauf, Aussicht genießen, wieder runter — manchmal ist das die beste Art, einen Berg zu erleben.