Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 betriebenes Steinkohlebergwerk in Essen. Benannt wurde sie nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein. Nach der Inbetriebnahme des Zentralförderschachtes XII wies die Zeche zeitweise in der Mitte des 20. Jahrhunderts die höchsten Förderquoten unter den deutschen Steinkohlenbergwerken auf. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Schachtanlagen XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Welterbe der UNESCO. Zollverein ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und Standort verschiedener Kultureinrichtungen sowie der Folkwang Universität der Künste.