Der Name ist schon mal vielversprechend — wer nennt einen See „Meer", hat entweder Größenwahn oder einfach wenig echtes Meer gesehen. Im Fall des Zwischenahner Meers war es wohl eher letzteres.
Liegt zwischen Bad Zwischenahn und dem Ortsteil Dreibergen in Niedersachsen und wird gerne als „Perle des Ammerlandes" bezeichnet. Klingt etwas hochgegriffen für einen Binnensee, aber die Leute hier sind stolz auf ihr Gewässer. Kann man verstehen.
Früher hieß er übrigens „Elmendorfer" oder „Ammersches Meer" — den heutigen Namen trägt er erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Offenbar brauchte es eine Weile, bis sich die Anwohner auf eine Bezeichnung einigen konnten. Typisch deutsch eben.