Du findest ihn ziemlich weit oben auf der Landkarte — bei 70° nördlicher Breite, wo Norwegen langsam schmal wird. Der Øksfjordjøkelen ist immerhin der neuntgrößte Gletscher des norwegischen Festlandes. Nicht schlecht für einen Namen, den außerhalb Norwegens vermutlich niemand aussprechen kann.
Als Plateaugletscher breitet er sich gemütlich zwischen den Provinzen Troms und Finnmark aus. Hier oben, wo die Sonne im Winter wochenlang Pause macht und im Sommer vergisst unterzugehen, hat Eis noch echte Überlebenschancen.
Die Nummer neun in Norwegens Gletscher-Hitparade — das klingt erstmal unspektakulär, bedeutet aber trotzdem jede Menge gefrorenes Wasser in einer Landschaft, die sowieso schon ziemlich beeindruckend ist. Hier kannst du mal schauen, wie Eis aussieht, das nicht in deinem Gefrierfach entstanden ist.