Du stehst hier vor dem Zweitplatzierten der Niederen Tatra — und der gibt sich ziemlich entspannt mit seiner Rolle. Die Štiavnica kratzt mit 2025 Metern knapp an der Zweitausender-Marke und lässt den Ďumbier ganz cool die Nummer eins spielen.
Sie thront im höchsten Teil des Gebirges, östlich von ihrem größeren Bruder. Falls du dich fragst, wo du nach dem Aufstieg deine Beine hochlegst: Die Chata generála Milana Rastislava Štefánika liegt südlich — der Name ist länger als so mancher Wanderweg.
Während andere Berge mit Drama und Getöse um Aufmerksamkeit buhlen, macht die Štiavnica einfach ihr Ding. Solide 2000er-Höhe, ordentliche Aussicht, fertig.