Mozarts Wohnhaus ist das weniger glitzernde Pendant zu seinem berühmten Geburtshaus – hier lebte der erwachsene Mozart, nicht das knuddelige Wunderkind. Die ehemaligen Wohnräume wirken teilweise spärlich bestückt, echte Instrumente und informative Tafeln vermitteln dennoch einen Eindruck vom Alltag des Komponisten. Besucher sollten sich auf ein eher intimes, weniger inszeniertes Museum einstellen und nicht mit durchgehend vollgepackten Ausstellungen rechnen. Für Mozart-Fans lohnt sich der Besuch trotzdem – wer aber maximale touristisches Spektakel erwartet, könnte enttäuscht sein.