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Altaquelle
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Altaquelle

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Wien hat ein Wasserproblem gelöst, bevor du überhaupt wusstest, dass es eins gab. Während andere Städte noch mit zweifelhaftem Leitungswasser herumexperimentierten, zapfte die Donaumetropole schon 1873 direkt an der Quelle an.

Die Altaquelle speist die I. Wiener Hochquellenleitung — ein 95 Kilometer langes Meisterwerk der Ingenieurskunst. Vier Jahre Bauzeit für glasklares Bergwasser direkt ins Stadtzentrum. Damals hieß das Ganze noch Kaiser-Franz-Josef-Hochquellenleitung, aber Monarchen kommen und gehen, gutes Wasser bleibt.

62 Millionen Kubikmeter sprudeln hier jährlich Richtung Wien. Das sind etwa 170.000 Kubikmeter täglich — genug, um ein Olympia-Schwimmbecken 68 Mal zu füllen. Jeden Tag.

Die Quelle selbst versteckt sich in einer Höhle, unspektakulär und effizient. Kein Getöse, keine Show — nur erstklassiges Wasser, das seit 150 Jahren seinen Job macht.

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