Du stehst an der südlichsten Ecke des Golfes von Triest und schaust auf eine Bucht, die eigentlich schon fast italienisch aussieht — aber trotzdem slowenisch ist. Die Bucht von Piran markiert die westliche Grenze der gleichnamigen Gemeinde und zeigt dir, wie klein Europa manchmal ist.
Hier oben im nördlichen Adriateil geht alles etwas gemütlicher zu als an den großen italienischen oder kroatischen Küstenabschnitten. Das Wasser ist genauso blau, aber die Bucht wirkt fast wie ein privater Pool zwischen den Ländern.
Geografisch gesehen bist du hier an einem ziemlich speziellen Fleck: Slowenien hat nur 47 Kilometer Küste, und einen guten Teil davon siehst du von hier aus. Die Bucht ist quasi Sloweniens maritime Visitenkarte — klein, aber durchaus sehenswert.