Das Bükk ist Ungarns höchstes Karstgebirge — und hat seinen Namen von den Buchen, die hier das Sagen haben. Logisch, wenn man bedenkt, dass „Bükk" auf Ungarisch einfach Buche bedeutet.
100.000 Hektar zusammenhängender Wald machen es zum größten grünen Flecken des Landes. Du findest hier über 20 Gipfel, die die 900-Meter-Marke knacken. Lange galt der Istállós-kő mit 959 Metern als Spitzenreiter, bis 2014 rauskam: Der Szilvási-kő schummelt sich mit 960,715 Metern knapp an die Spitze.
Der mittlere Teil darf sich seit 1977 Nationalpark nennen — völlig zurecht bei so viel unberührter Natur. Hier oben im Nördlichen Ungarischen Mittelgebirge zeigt sich das Land von seiner wilden Seite.
Perfekt, wenn du mal Lust auf echte Bergluft hast, ohne gleich in die Alpen zu müssen. Ungarn kann eben auch hoch hinaus.