Ein Tal mit einem Namen, den du dir definitiv nicht beim ersten Hören merken wirst. Dolina Suchej Wody Gąsienicowej — oder einfach Dolina Suchej Wody für alle, die noch andere Pläne für heute haben.
Auf 21 Quadratkilometern und acht Kilometern Länge zeigt dir dieses eiszeitlich geformte Tal, was passiert, wenn Gletscher mal richtig Lust auf Landschaftsarchitektur haben. Es liegt genau an der Grenze zwischen Hoher Tatra und Westtatra und macht dabei den Spagat zwischen den Gemeinden Zakopane und Poronin.
Das Tal sammelt seine Seitentäler wie andere Leute Briefmarken. Dolina Pańszczyca und Dolina Gąsienicowa gehören dazu, wobei letzteres selbst nochmal zwei kleine Täler abzweigt: Dolina Czarna Gąsienicowa und Dolina Zielona Gąsienicowa. Ein ganzes Tal-System also, perfekt organisiert nördlich des Hauptkamms der Hohen Tatra. Die Gletscher wussten schon, was sie taten.