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Du stehst hier vor einem echten Verwandlungskünstler. Der Dreiweiberner See war mal ein Braunkohletagebau namens Glückauf III — klingt deutlich weniger romantisch als sein heutiger Name.
Bis 1989 wurde hier ordentlich gebuddelt: 14 Millionen Tonnen Braunkohle kamen aus dem Loch. Dann kam das Wasser und machte aus der Industriebrache einen See. So geht Strukturwandel in der Oberlausitz.
Seinen Namen hat er vom Örtchen Dreiweibern bekommen, das direkt am Nordufer liegt. Warum der Ort so heißt? Das bleibt sein Geheimnis. Der See jedenfalls macht heute eine deutlich entspanntere Figur als zu seinen Bergbau-Zeiten.