Du willst in den Elsachbröller? Dann solltest du wirklich wissen, was du tust. Diese Wasserhöhle auf der Schwäbischen Alb ist nämlich nichts für Sonntags-Höhlenwanderer.
Nur 200 Meter von der bekannten Falkensteiner Höhle entfernt liegen die beiden Eingänge — aber der Unterschied könnte größer nicht sein. Hier drinnen wird's eng, schlammig und nass. Richtig nass.
Die Höhle ist gespickt mit Siphons, also wassergefluteten Passagen, durch die du nur tauchend weiterkommst. Dazu kommt jede Menge Lehm, der sich überall festsetzt. Klingt nach Spaß? Nur wenn du sehr erfahren bist und die richtige Ausrüstung dabei hast.
Der Elsachbröller ist eine aktive Wasserhöhle — das heißt, hier fließt immer noch Wasser und formt neue Wege. Für Höhlenforscher mit dem nötigen Know-how ein faszinierendes Revier zwischen Bad Urach und Grabenstetten.