Die Flensburger Förde ist so ziemlich das Westlichste, was die Ostsee zu bieten hat. Hier endet das Meer praktisch im deutsch-dänischen Nirgendwo.
Durch die Förde zieht sich die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark — du schwimmst also buchstäblich zwischen den Ländern hin und her. Am Ende der Bucht thront Flensburg, die Stadt, die dem Ganzen ihren Namen gegeben hat.
Was besonders ist: Du stehst hier am westlichsten Punkt der Ostsee überhaupt. Weiter links geht nicht. Die Förde liegt auf der Kimbrischen Halbinsel und macht das, was Förden eben so machen — sie schneidet sich tief ins Land hinein. Nur dass hier eben zwei Nationen drum herum gebaut haben.
Ein Ort für alle, die gerne sagen können: "Hier endet die Ostsee." Klingt nach mehr, als es ist — aber immerhin.