RegionBayern
LandDeutschland
Eine Eiche mitten in der Stadt — und zwar nicht irgendeine. Diese hier steht seit 1871 auf ihrem Fleck zwischen Straßenkreuzung und Pfarrkirche, gepflanzt nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges. Zwei Tage lang wurde damals gefeiert, dann kam der Baum in die Erde.
Seitdem macht sie ihren Job: wachsen, Schatten spenden, Geschichte verkörpern. Mittlerweile bringt sie es auf stolze 3,58 Meter Stammumfang — gemessen auf 1,30 Meter Höhe, wie es sich für ordentliche Baumvermessung gehört.
Kein spektakulärer Gigant, aber ein solider Zeitzeuge. Während um sie herum Deggendorf sein Ding macht, steht sie da und erinnert daran, dass Frieden mal einen Baum wert war. Manchmal sind die einfachsten Denkmäler die besten.