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Friedrich-Wilhelm-Eiche
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Friedrich-Wilhelm-Eiche

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In Braunschweig steht eine Eiche, die mehr erlebt hat als mancher Geschichtslehrer erzählen kann. Die Friedrich-Wilhelm-Eiche war 1809 stummer Zeuge, als Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Oels unter ihren Ästen sein Nachtlager aufschlug.

Am 31. Juli 1809, einen Tag vor dem Gefecht bei Ölper. Klingt dramatisch? War es auch. Der Welfen-Herzog brauchte eine Pause zwischen den Schlachten – und fand sie unter diesem Baum.

50 Jahre später dachten sich die Braunschweiger: So eine historische Eiche braucht einen anständigen Rahmen. Also bauten sie 1859 eine Metallumfassung drumherum. Seitdem steht der Baum da wie ein grünes Denkmal mit Zaun – und erinnert daran, dass manchmal die besten Geschichten unter freiem Himmel geschrieben werden.

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