Du findest ihn auf Rügen, eingeklemmt zwischen Garz und Poseritz — der Garzer See macht sich lang und schmal durch die Landschaft. Einen Kilometer zieht er sich hin, wird dabei maximal 240 Meter breit. Nicht gerade ein Gigant, aber immerhin.
Das nördliche Ende ist sumpfig und hat was Geheimnisvolles: Hier liegt der alte Burgwall von Garz, wo früher mal was los war. Heute ist es vor allem ruhig. Mehrere kleine Bäche füttern den See von Norden, im Süden fließt er wieder ab — ein ganz normaler Kreislauf.
Drumherum: Felder, soweit das Auge reicht. Die Landwirtschaft hat hier das Sagen, und ein paar kleine Dörfer wie Renz und Wendorf schauen dem Treiben zu. Kein Trubel, keine großen Geschichten — einfach ein Flachwassersee, der macht, was Seen eben so machen.