Du kennst vielleicht Braveheart oder Harry Potter — Glen Coe war schon oft genug Filmkulisse, um zu wissen: Das hier ist schottische Highlands in Reinform. Ein Tal, das aussieht, als hätte jemand mit dem Finger durch die Landschaft gezogen.
Der Fluss Coe plätschert gemütlich bis zum Loch Leven, während drumherum die Berge stehen wie alte Wächter. Nicht besonders gesprächig, aber eindrucksvoll. Das einzige Dorf am Talausgang heißt passenderweise Glencoe — manchmal ist Kreativität überbewertet.
Wanderer lieben es hier, Skifahrer auch. Von Fort William aus erreichst du Glen Coe über die A82, falls dich das schottische Wetter nicht gerade mit Nebel begrüßt. Dann siehst du erstmal: nichts. Aber wenn sich die Schwaden lichten, verstehst du, warum Hollywood immer wieder hier dreht.
Wilde Schönheit ohne Schnörkel — genau so, wie Schottland sein sollte.