Höhe400 m
LandDeutschland
Der Gördensee macht seinem Spitznamen "Zummel" alle Ehre — so richtig gemütlich plätschert er vor sich hin, nur 1,5 Kilometer nördlich vom Quenzsee. Benannt nach dem Brandenburger Stadtteil Görden, nimmt er sich bescheiden aus in der märkischen Seenlandschaft.
Mit seinen 40 Hektar und maximal zwei Metern Tiefe ist er eher der Typ "große Pfütze mit Ambitionen". Dafür hat er Form: nierenförmig streckt er sich 1,3 Kilometer von Nord nach Süd, während er von Ost nach West gerade mal 400 Meter breit wird. Das östliche Ufer macht eine elegante Kurve nach innen — als hätte jemand den See mal ordentlich eingedellt.
Sein Wasser fließt gemächlich über den Quenzsee in die Havel ab. Nichts Spektakuläres also, aber manchmal ist genau das der Punkt.