Du kannst ihn auch einfach Großer See nennen — der Name ist Programm, zumindest im Vergleich zu seinem kleinen Bruder nebenan. Mit 370 Metern Länge und 210 Metern Breite ist er trotzdem eher ein gemütlicher Dorfteich als ein Gigant.
Immerhin bringt er es auf über 10 Meter Tiefe, das ist respektabel für mecklenburgische Verhältnisse. Die bewaldeten Ufer sorgen für Schatten, falls dir die Sonne am Nordostufer zu viel wird — dort gibt's nämlich eine Badestelle.
Der See hat sogar eine unterirdische Verbindung: Der Mühlgraben schlängelt sich durch Siedenbollentin und verbindet ihn mit dem Kleinen Landgraben. Klingt nach einem geheimen Wassernetzwerk, ist aber nur norddeutsche Ingenieurskunst. Im Südwesten wird's sumpfig — dort war mal eine Verbindung zum Mini-Kollegen, dem Kleinen Siedenbollentiner See.