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Der Helenensee war mal eine Kiesgrube und ist heute das, was Geologen einen "mesotrophen See" nennen. Klingt fancy, bedeutet nur: mittelmäßig nährstoffreich.
Das Besondere? Er besteht eigentlich aus zwei Seen, die nur bei hohem Wasserstand Händchen halten. Bei niedrigem Pegel leben sie getrennt vor sich hin. Sehr dramatisch.
Der See liegt im Überschwemmungsgebiet der Weser, also kann es schon mal nass werden. Nordwestlich von Rinteln im Landkreis Schaumburg findest du ihn — ein Baggersee, der aus seinem ersten Leben als Kiesgrube das Beste gemacht hat.