Zwei winzige Felsbrocken in der Ägäis, die 1996 fast einen Krieg ausgelöst hätten. Imia und ihre noch kleinere Schwesterinsel schaffen es, völlig unbewohnt zu sein und trotzdem international für Schlagzeilen zu sorgen.
Griechenland nennt sie Imia, die Türkei sagt Kardak dazu. Beide Länder fanden die Steinchen plötzlich so interessant, dass Kriegsschiffe anrückten und Politiker heiß liefen. Am Ende mussten die USA vermitteln — wegen zwei Felsen, auf denen nicht mal Ziegen leben wollen.
Heute herrscht wieder Ruhe um die Mini-Inseln. Nur ab und zu tauchen sie in den Nachrichten auf, wenn wieder mal jemand eine Fahne hisst oder ein Politiker Wahlkampf macht. Immerhin haben sie es geschafft, berühmter zu werden als die meisten bewohnten griechischen Inseln.