Du schaust auf einen See, der sich gerade noch erfindet. Der Klinger See in Brandenburg ist nämlich ein ehemaliges Tagebau-Loch, das seit dem Ende der Kohleförderung langsam vollläuft.
Wo früher Bagger Braunkohle aus der Erde holten, sammelt sich jetzt Wasser. Aus dem Restloch des Tagebaus Jänschwalde wird so Stück für Stück ein richtiger See – ein Projekt, das seine Zeit braucht.
Bis 2030 soll er seine finale Größe von 400 Hektar erreichen. Das ist ungefähr so groß wie 560 Fußballfelder, falls du dir das besser vorstellen kannst.
Ein See im Werden also. Hier zwischen Neuhausen/Spree und Wiesengrund kannst du dabei zusehen, wie aus Industriebrache langsam aber sicher Natur wird. Geduld ist allerdings gefragt – Wasser lässt sich bekanntlich nicht hetzen.