Eine kleine Insel mit großer Geschichte — und ziemlich düsterer noch dazu. Lazareto diente 1837 als Quarantäne-Station während einer Pestepidemie. Daher auch der Name, der an das Lazarett erinnert.
Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Keine Gebäude, keine Bewohner, nur 700 Meter Wasser zwischen dir und Poros. Das peloponnesische Festland liegt sogar nur 160 Meter entfernt — zum Schwimmen fast zu nah, zum Laufen zu weit.
Die Nachbarschaft ist überschaubar: Nördlich liegt die winzige Insel Arvanitis mit ihren 700 Quadratmetern, östlich findest du Bourtzi. Alle zusammen bilden sie ein kleines Insel-Trio in der Bucht von Monastiriou. Manche nennen Lazareto übrigens auch Deimezi oder Karra — nach früheren Besitzern, die vermutlich entspanntere Zeiten hier erlebt haben.