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Lengeder Teiche klingt idyllischer als es ist — hier wurden früher Löcher in die Erde gegraben, um Eisenerz rauszuholen. Die Grube Mathilde hat ordentlich was weggebaggert, bevor sie aufgegeben wurde.
Heute stehen die alten Tagebaulöcher voller Wasser und heißen plötzlich "Teiche". Marketing halt. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehrere Wasserflächen mitten in Niedersachsen, zwischen Lengede und dem Landkreis Peine.
Ein Teil davon steht sogar unter Naturschutz, der Rest immerhin unter Landschaftsschutz. Die Natur hat sich die Industriebrache zurückerobert — und macht dabei einen deutlich besseren Job als die Bergleute damals.