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Du kennst sie wahrscheinlich nicht beim Namen — aber ihre Gipfel schon. Die Lepontinischen Alpen verstecken sich zwischen Simplonpass und Splügenpass und machen dabei wenig Theater um sich selbst.
Benannt nach den Lepontiern, einem Volk, das hier schon vor über 2000 Jahren rumhing, während der Rest Europas noch im Geschichtsunterricht als "frühe Eisenzeit" abgehakt wird. Deren Hauptstadt Oscella kennst du heute als Domodossola — falls dir das mehr sagt.
Die Region zieht sich bis zu den oberitalienischen Seen runter und sammelt dabei alles ein, was zwischen Wallis und Tessin an Bergen rumsteht. Kein Promi-Gebirge wie die Berner Alpen, aber solide Schweizer Bergarbeit ohne Schnickschnack.