Die Monti Ernici machen genau das, was Apennin-Gebirge so draufhaben: Sie erstrecken sich gemütlich zwischen Latium und den Abruzzen und lassen dabei die Flüsse Aniene und Liri als natürliche Grenzen fungieren.
Die Gipfel hier haben Namen, die klingen, als hätte jemand beim Italienisch-Lernen Spaß gehabt. Monte Passeggio, Pizzo Deta, Monte Fragara und Monte Ginepro sind die höchsten der Truppe — wobei "höchste" hier relativ ist, schließlich sind wir in den Apenninen und nicht in den Alpen.
Du findest hier das klassische italienische Gebirgs-Setup: Hügelige Landschaften, die sich zwischen zwei Regionen nicht entscheiden können, und genug Platz zum Wandern, ohne dass dir ständig andere Touristen über die Füße laufen. Perfekt, wenn du mal Lust auf Berge hast, aber ohne den ganzen Alpen-Trubel.