Von Wien bis zur slowakischen Grenze zieht sich eine der letzten großen Aulandschaften Mitteleuropas entlang der Donau. 9600 Hektar, auf denen du noch erlebst, wie Fluss und Wald miteinander tanzen.
Der Nationalpark Donau-Auen ist schmal aber lang — 38 Kilometer zieht er sich hin, dabei höchstens vier Kilometer breit. Hier bestimmt noch die Donau den Rhythmus: Mal überflutet sie die Wiesen, mal zieht sie sich zurück und lässt neue Inseln entstehen. So entstehen ständig neue Lebensräume.
Du kannst den Nationalpark zu Fuß erkunden oder mit dem Rad — der Donauradweg führt mittendurch. Seit 1996 steht das Gebiet unter Schutz, nachdem schon in den 80ern Teile als Ramsargebiet ausgewiesen wurden. Das bedeutet: international wichtiges Feuchtgebiet.
Die Lobau im Wiener Teil kennst du vielleicht schon — sie ist quasi die Visitenkarte des Nationalparks. Von dort aus erstreckt sich das Schutzgebiet über zwölf Gemeinden bis zur March-Mündung. Auwald pur, direkt vor der Haustür einer Millionenstadt.