Patmos ist nicht gerade das, was man sich unter einer grünen Oase vorstellt. Die griechische Insel im Dodekanes kommt ziemlich karg daher — kaum Bäume, dafür jede Menge Phrygana-Gestrüpp. Macht aber nichts, denn bei 34 Quadratkilometern ist sowieso nicht viel Platz für Wälder.
Die 3000 Einwohner haben sich mit den hügeligen 269 Metern Höhenunterschied arrangiert. Richtig bergig wird's hier nie, eher wellig. Perfekt, um nicht gleich aus der Puste zu kommen, wenn du mal zu Fuß unterwegs bist.
Geografisch gehört Patmos zu den Südlichen Sporaden, politisch zum Dodekanes — griechische Bürokratie halt. Zusammen mit ein paar unbewohnten Nachbar-Inselchen bildet das Ganze eine Gemeinde in der Südlichen Ägäis. Klingt komplizierter als es ist: Du bist einfach auf einer kleinen, trockenen Insel in der Ostägäis, die ihre Schönheit nicht in grünen Landschaften sucht.