Die Peña Maín macht's dir nicht leicht — fünf Kilometer Gebirgskette mitten in den Picos de Europa, die sich stur von West nach Ost durchs kantabrische Gebirge zieht. Der höchste Punkt, die Cabeza la Mesa, bringt es auf 1605 Meter.
Was die Kette besonders macht: Sie kann sich nicht entscheiden, ob sie bewaldet sein will oder nicht. Im Süden klettern die Bäume bis über 1000 Meter hoch, die Südseite bleibt praktisch kahl. Schizophren, aber irgendwie charmant.
Der Río Duje umrahmt das Ganze im Norden und Osten — ein Nebenfluss des berühmteren Río Cares. Drumherum liegen kleine Orte wie Tielve, Sotres und Bulnes, die perfekt sind, um nach dem Wandern wieder runterzukommen.
Das Kurioseste: Unter der Westseite fährt die Funicular de Bulnes durch — eine unterirdische Standseilbahn, die das Gebirge einfach untertunnelt. Praktisch, wenn du keine Lust auf den Aufstieg hast, aber trotzdem mittendrin sein willst.