Mit 2367 Metern thront der Rotpalfen im Hochkalter-Massiv und hat gleich zwei Namen auf Lager — manche nennen ihn auch Wasserwandkopf. Entscheide selbst, was dir besser gefällt.
Er ist Teil des Kamms, der westlich des Blaueises vom Hochkalter nach Norden zieht. Klingt kompliziert? Ist es auch — aber das macht die Berchtesgadener Alpen nun mal aus. Hier reiht sich ein markanter Gipfel an den nächsten.
Von seinem Standort aus blickst du nordwärts auf den Hintersee und das Dorf Ramsau bei Berchtesgaden. Zwei Spots, die definitiv ihre Daseinsberechtigung haben — der eine spiegelglatt, der andere gemütlich-alpin.
Der Rotpalfen macht keine großen Töne um sich, obwohl er locker die 2000er-Marke knackt. Typisch bayerische Understatement-Mentalität eben.