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Eine Buche mit Schlangen-Reputation? Ja, gibt's wirklich. Die Schlangenbuche bei Weichersbach hat ihren Namen einem Jäger zu verdanken, der 1714 unter dem Baum eine Boa Constrictor entdeckte.
Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, was eine südamerikanische Würgeschlange im deutschen Wald zu suchen hatte. Tja, das fragen sich die Leute seit über 300 Jahren. Vielleicht war's ein entlaufenes Exemplar aus irgendeiner fürstlichen Menagerie, vielleicht hat der Jäger auch einfach zu tief ins Schnapsfass geguckt.
Egal ob Fakt oder Fiktion — der Baum trägt seitdem seinen spektakulären Namen. Und ist damit vermutlich die einzige deutsche Buche mit reptilischen Bezügen in der Familiengeschichte.