Mit 3358 Metern ist der Schneebige Nock die Nummer zwei in der Rieserfernergruppe — direkt nach dem Hochgall. Früher hieß er mal Ruthnerhorn, aber der Name hat sich offenbar nicht durchgesetzt.
Seine Pyramidenform macht ihn ziemlich fotogen und zu einem beliebten Aussichtsberg in Südtirol. Die markanten Grate sind nicht zu übersehen, wenn du ihn vom Naturpark Rieserferner-Ahrn aus ansteuerst.
Die Erstbesteigung 1866 war eine ziemlich illustre Angelegenheit: Erzherzog Rainer Ferdinand höchstpersönlich kletterte mit einem ganzen Trupp aus Grafen, Bergführern und einem Gastwirt auf den Gipfel. So macht man das, wenn man königlich unterwegs ist.
Heute kommst du über die Kasseler Hütte im Nordosten oder die Rieserfernerhütte im Süden hoch. Beide Routen bringen dich auf einen Berg, der weiß, wie er sich in Szene setzt.