Der Schrocken thront mit seinen 2281 Metern im Toten Gebirge und macht seinem Namen alle Ehre — zumindest optisch. Die pyramidenförmige Spitze sieht aus, als hätte jemand einen riesigen Felskegel mitten in die Landschaft zwischen Oberösterreich und Steiermark gestellt.
Was ihn besonders macht: die Aussicht. Du stehst oben und blickst in alle Himmelsrichtungen auf ein Gewirr aus Graten und Tälern. Nach Norden geht's scharf zur Hutterer Höß rüber, nach Südwesten zum Kaminspitz und nach Osten über die Elmscharte zum Pyhrner Kampl. Klingt kompliziert? Ist es auch.
Viele kommen über die Hutterer Höß hoch oder machen gleich die komplette Überschreitung des Mölbing- und Warscheneckkamms. Oben wartet dann das obligatorische Gipfelkreuz mit Gipfelbuch — für den Beweis, dass du wirklich da warst. Der Abstieg führt dich wahlweise 400 Meter nach Norden über die Elmplan ins Rottal oder steil nach Westen ins Hintere Weißenbachtal. Hauptsache, du findest wieder runter.