Die Schwäbische Alb ist ein echtes Understatement-Gebirge. 200 Kilometer lang, bis zu 1015 Meter hoch – aber irgendwie schafft sie es trotzdem, dass viele Deutsche sie für einen Hügel halten.
Dabei ist sie geologisch ziemlich cool: Das ganze Ding besteht aus uraltem Kalkstein aus der Jurazeit. Mesozoische Sedimentgesteine, falls du mal angeben willst. Das macht sie zu einem der größten Karstgebiete Deutschlands – sprich: voller Höhlen, unterirdischer Flüsse und Löcher im Boden.
Die Alb zieht sich quer durch Baden-Württemberg und guckt sogar ein kleines bisschen in die Schweiz rein. Insgesamt fast 6000 Quadratkilometer Mittelgebirge, das früher mal Schwäbischer Jura hieß. Klingt irgendwie imposanter, oder?
Hier wanderst du über Hochebenen, entdeckst Burgruinen und fragst dich, warum alle immer nur über die Alpen reden. Die Schwäbische Alb macht halt weniger Theater um sich – typisch schwäbisch eben.