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Schwarzwasserstelz
Insel

Schwarzwasserstelz

Schweiz
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Eine Rheininsel mit einem Namen, der klingt wie ein Schweizer Zungenbrecher. Schwarzwasserstelz war mal eine Wasserburg, die direkt im Rhein stand – daher auch der Name "Wasserstelz". Clever, oder?

Die Burg selbst ist längst Geschichte, aber die Insel trägt noch immer ihren Namen. Und sie hatte Gesellschaft: Am deutschen Ufer gegenüber stehen heute noch die Ruinen der Weisswasserstelz und bei Kaiserstuhl die Burg Rotwasserstelz. Eine Art mittelalterliche Nachbarschaft am Hochrhein.

Die Weisswasserstelz entstand vermutlich durch Erbteilung – typisch Mittelalter, erst bauen, dann streiten, wer was bekommt. Während die Schwarzwasserstelz mitten im Wasser stand, machte es sich ihre "weiße Schwester" bequem auf dem Hochufer. Rotwasserstelz hieß übrigens ursprünglich mal Rotenleim oder Rötteln, bevor jemand auf die Idee kam, alles nach Farben zu benennen.

Heute ist von der namensgebenden Burg nichts mehr zu sehen, aber die Rheininsel erzählt noch immer die Geschichte einer Zeit, als Burgen im Wasser standen und die Gegend aussah wie ein Schachbrett aus Steinen.

Lage