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Das Seechen versteckt sich im Schatten seines großen Bruders Liepnitzsee — und ist dabei ziemlich entspannt, was seine Nebenrolle angeht. Klein, fast kreisrund und irgendwie verschwiegen liegt er im Forstgebiet bei Bernau.
Eigentlich ist er ein Überbleibsel. Ende des 19. Jahrhunderts gab es hier noch eine kleine Insel namens Kleiner Werder, drumherum Flachwasser. Dann kam die Natur und dachte sich: "Lass uns mal aufräumen." Das Wasser verlandete teilweise, der Endmoränenwall trennte ein Stückchen ab — fertig war das Seechen.
So entstehen die besten Geheimnisse: durch Zufall und Zeit. Während nebenan am Liepnitzsee die Welt tobt, bleibt es hier schön ruhig. Perfekt, wenn du mal wieder Lust auf einen See hast, den nicht jeder kennt.