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622 Hektar Wasser, wo früher Bagger Braunkohle aus der Erde geholt haben. Der Seelhausener See ist ein echter Verwandlungskünstler — vom Tagebau Rösa zum Badesee in ein paar Jahrzehnten.
Das Wasser macht nicht an Bundesländergrenzen halt und liegt deshalb sowohl in Sachsen als auch in Sachsen-Anhalt. Hauptsächlich aber auf sächsischer Seite, falls du beim Schwimmen mal wissen willst, in welchem Bundesland du gerade planschst.
Ein See mit Industrievergangenheit also — aber einer, der zeigt, dass aus alten Löchern in der Erde durchaus was Brauchbares werden kann.