Die Silkebuche war mal ein echtes Schwergewicht — 250 bis 300 Jahre alt und stolz am Rand der Schorfheide bei Groß Schönebeck gewachsen. Benannt nach einer Förstersfrau, die damit deutlich länger in Erinnerung geblieben ist als die meisten von uns.
Im Sommer 2021 hatte der alte Baum dann genug. Erst brach er mittig auseinander, dann stürzte eine Hälfte um. Einen Monat später folgte die andere — Drama in Zeitlupe. Die Oberförsterei lässt ihn jetzt einfach liegen, wo er ist. Manchmal ist das Leben eben zu Ende.
Seit 2022 steht eine Infotafel da, wo früher die Baumkrone war. Ein Rundwanderweg führt um den Standort herum — du kannst dir also anschauen, wie imposant die Silkebuche gewesen sein muss. Auch umgefallen ist sie noch beeindruckend genug.