Das Skandinavische Gebirge zieht sich 1700 Kilometer durch die halbe Halbinsel — vom norwegischen Süden bis hoch zum Nordkap. Ein Koloss, der sich drei Länder teilt und nebenbei noch als Wasserscheide fungiert.
Der höchste Punkt thront in Norwegen: Der Galdhøpiggen im Jotunheimen klettert auf 2469 Meter und macht sich damit zum Gipfelkönig von ganz Nordeuropa. Nicht schlecht für eine Region, die sonst eher für Fjorde und Rentiere bekannt ist.
Das Gebirge sammelt auch die anderen skandinavischen Rekorde: Schwedens höchster Berg Kebnekaise (2097m) gehört dazu, genauso wie Finnlands Spitzenreiter Haltitunturi mit immerhin 1324 Metern. Sogar ein kleines Stück Russland schnuppert am südöstlichen Ende noch mit rein.
Bis zu 320 Kilometer breit wird das Massiv an manchen Stellen — genug Platz also, um mal richtig die Seele baumeln zu lassen. Oder sich ordentlich zu verlaufen.