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Stiebsdorfer See
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Stiebsdorfer See

Deutschland
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Wo früher Bagger Kohle aus der Erde holten, planscht heute das Wasser. Der Stiebsdorfer See ist ein 51 Hektar großer Tagebausee, der nach seiner Bergbau-Vergangenheit zu neuem Leben erwacht ist.

Den Namen trägt er vom verschwundenen Ort Stiebsdorf — der musste der Kohle weichen und existiert heute nur noch als Erinnerung am Seeufer. So geht Strukturwandel: Erst verschwindet das Dorf, dann die Grube, am Ende bleibt ein See.

Das Wasser hat sich inzwischen eingelebt und die Natur holt sich langsam zurück, was ihr gehört. Ein Stück ostdeutsche Geschichte, das sich vom Industriedenkmal zum Naherholungsgebiet gemausert hat.

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