37 Quadratkilometer finnisches Schärenmeer, 20 Kilometer südlich von Turku. Stortervolandet macht genau das, was eine ordentliche Schäreninsel machen sollte: Sie liegt da, hat drei Dörfer drauf und ist über Brücken und Fähren mit ihren Nachbarn vernetzt.
Gunnarsnäs, Domarby und Våno teilen sich die Insel — klingt nach gemütlicher Nachbarschaft ohne Gedränge. Im Norden führt eine Brücke rüber nach Ålön, im Westen tuckert die Fähre nach Lillandet. Typisch skandinavisch eben: praktisch gelöst, ohne viel Theater.
Das Schärenmeer vor Finnlands Südwestküste ist sowieso eine Nummer für sich — tausende kleine Inseln, die aussehen, als hätte jemand Konfetti ins Wasser geworfen. Stortervolandet gehört offiziell zu Pargas, hat aber längst ihr eigenes Ding am Laufen.