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Der Stoßdorfer See trägt den Namen eines Ortes, den es nicht mehr gibt. Stoßdorf musste weichen — der Braunkohle wegen.
Jetzt liegt hier ein fast 99 Hektar großes Gewässer, das aus Menschenhand entstanden ist. Klingt erstmal nicht so romantisch wie ein Bergsee, aber das Lausitzer Seenland macht aus ehemaligen Bergbaulöchern ziemlich ansehnliche Wasserflächen.
Der See ist Teil einer ganzen Seenlandschaft, die dort entstanden ist, wo früher Bagger die Erde umgegraben haben. Eine Art Recycling im XXL-Format. Heute schwimmen hier Fische statt Kohle zu lagern.