Mit 3341 Metern ist die Stubaier Wildspitze kein Riese — aber sie hat trotzdem zwei eigene Gletscher. Der Schaufelferner und der Daunkoglferner sorgen dafür, dass hier oben auch im Sommer Ski gefahren wird.
Die erste Besteigung schaffte 1882 ein Münchner Rechtspraktikant namens E. von Fuchs. Vermutlich hat er sich den Trip als Belohnung für besonders trockene Paragraphen gegönnt. Seine Bergführer Michael Egger und Josef Pfurtscheller kannten sich bereits bestens in den Stubaier Alpen aus.
Heute ist der Gipfel deutlich zugänglicher als damals — die beiden Gletscher machen das Stubaier Gletscherskigebiet möglich. Du kannst also theoretisch mit der Gondel hochfahren und dann zu Fuß weiter. Oder du machst es klassisch und wanderst vom Tal aus hoch.