Mit 88 Metern ist der Sulferberg vermutlich der bescheidenste "Berg", den du je besteigen wirst. Aber hey, in Belgien nimmt man, was man kriegt — und hier in Westflandern ist das nun mal ein Hügel bei Westouter.
Der Name verrät schon, dass hier früher nicht gerade Champagner-Stimmung herrschte. "Sulfer" bedeutet nämlich "schlechter Boden" auf Flämisch. Charmant, oder?
Das Verrückte: Der Boden wird heute noch als natürliches Schädlingsmittel verwendet. Wer hätte gedacht, dass schlechte Erde mal praktisch werden kann? Direkt unter dem Gipfel wartet übrigens noch der Goeberg auf dich — quasi der kleine Bruder im Doppelpack.
Klar, das ist kein Matterhorn. Aber manchmal ist es ganz entspannend, einen "Berg" zu haben, bei dem du nicht gleich die Bergrettung auf Kurzwahl brauchst.