Das Svilaja-Gebirge zieht sich durch die kroatische Zagora und macht dabei genau das, was viele Gebirge tun: Es steigt an und fällt wieder ab. Nur tut es das mit einer gewissen kroatischen Gelassenheit.
1508 Meter hoch wird es maximal und zeigt dabei zwei völlig verschiedene Gesichter. Über Sinj türmt es sich dramatisch auf — ein echter Steilhang, der der Stadt ordentlich Schatten macht. Nach Norden hingegen nimmt es sich zurück und läuft so sanft aus, dass es bei Knin unmerklich ins Dinarische Gebirge übergeht.
Dazwischen liegt eine Hochebene, die mal zerklüftet, mal entspannt daherkommt. Typisch Balkan eben: unpredictable, aber irgendwie charmant. Die Zagora drumherum tut ihr Übriges, um das Ganze zu einem ziemlich authentischen Stück Kroatien zu machen — fernab der Adria-Hotspots.