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Du findest ihn in der Sternberger Seenlandschaft, nordöstlich von Schwerin — und er macht's dir nicht schwer. Der Tempziner See ist aufgeteilt in Nord- und Südbecken, als hätte jemand mal eben einen Strich gezogen.
Mit durchschnittlich zwei Metern Tiefe bleibt er überschaubar. Wer's dramatischer mag, steuert das Nordbecken an — dort geht's am tiefsten runter.
Angler lieben ihn, Wasserwanderer auch. Vermutlich, weil er auf dem Gemeindegebiet von Kloster Tempzin liegt und sich entsprechend benimmt: ruhig, verlässlich, ohne große Überraschungen.