Der Teufelssee klingt nach Hölle, ist aber eher himmlisch – zumindest für alle, die mal kurz der Hauptstadt entfliehen wollen. Dieser kleine Himmelsteich mitten im Grunewald kommt ganz ohne Zu- und Abfluss aus und macht trotzdem eine ziemlich gute Figur.
Mit seinen 2,1 Hektar und knapp sechs Metern Tiefe ist er nicht gerade ein Riese, aber groß genug für eine entspannte Runde Schwimmen am Südufer. Das Angeln kannst du dir sparen – ist verboten. Dafür gibt's am Ostufer was für Geschichtsfans: Berlins ältestes Wasserwerk von 1872 steht noch immer da, auch wenn es seit 1969 in Rente ist.
Heute kümmert sich das Naturschutzzentrum Ökowerk um die alte Technik. Drumherum wird's wild – West- und Nordufer gehören zum Naturschutzgebiet Postfenn und Teufelsfenn. Und gleich nebenan türmt sich der Teufelsberg auf, der aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs zusammengeschoben wurde.
Übrigens: Es gibt noch einen zweiten Teufelssee in Berlin, der liegt in Köpenick. Falls du dich mal verfährst.