Die Transsilvanischen Alpen klingen erstmal nach Vampiren und düsteren Schlössern. Sind sie aber nicht — jedenfalls nicht hauptsächlich. Die Südkarpaten, wie sie auch heißen, ziehen sich quer durch Rumänien und schaffen klare Verhältnisse: Siebenbürgen im Norden, Walachei im Süden. Fertig.
Der Moldoveanu macht mit 2544 Metern den Chef und ist dabei deutlich bodenständiger als sein Name vermuten lässt. Kein Drama, keine Allüren — einfach der höchste Berg der Karpaten. Das Gebirge macht dort weiter, wo du vielleicht aufhören würdest: Es zieht sich über das Banater Gebirge sogar bis nach Serbien.
Am Predeal-Pass ist dann Schluss mit den Transsilvanischen Alpen. Dahinter geht's zwar mit anderen Karpaten-Teilen weiter, aber das ist eine andere Geschichte. Hier hast du erstmal genug Berge zum Entdecken — ganz ohne Knoblauch.