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Du kennst ihn wahrscheinlich nicht, aber die Niederländer schon: Tsjûkemar ist das größte Gewässer der Friese Meren in Friesland. Ein Zungenbrecher mit Ambitionen.
Früher war er nur ein flacher See ohne große Aufregung. Bis 1957 mehrere Provinzen beschlossen: Das muss anders werden. Unter dem Namen Marrekrite machten sie sich daran, aus dem unscheinbaren Gewässer eine Touristenattraktion zu zimmern.
Sie räumten Untiefen weg und dachten groß. Im Jahr 2000 schütteten sie sogar zwei künstliche Inseln auf — komplett mit eigenen Hafenbecken. Heute können Bootstouristen dort übernachten, direkt auf dem Wasser.
Ein See, der sich selbst erfunden hat. Manchmal braucht die Natur eben etwas Nachhilfe.